Crimson Skies: High Road to Revenge

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Wer wegen hoher Komplexität eigentlich keine Flugsimulationen spielt und mehr Wert auf reichlich Action und eine gute Story legt, kommt an unserem Review zu Crimson Skies nicht vorbei. Wenn Sie schon immer mal der Indiana Jones der Lüfte sein wollten und mit der Whiskyflasche fest im Griff und der Blondine direkt nebenan als Wingman, selbst den verwegensten Gegnern kräftig zusetzen wollten, dann sollten Sie unser Review zur ungewöhnlichsten Luft-Action des Jahres lesen!

Crimson Skies – Story Background

Amerika im Jahr 1937, in einer Erzählung fernab der Realität: Die Bundesstaaten stehen teilweise in argem Clinch miteinander und bekämpfen sich munter gegenseitig. Da dass Straßennetz bereits fast vollständig zerstört wurde, bleibt zum Handel nur der Weg durch die Luft.

Riesige Zeppeline bahnen sich schwerbewaffnet am Himmel ihren Weg. Etliche Luftpiraten machen in Rudeln den Himmel unsicher, dazu gehört auch Nathan Zachary, seines Zeichens Frauenheld und verwegener Berufsfreibeuter bei den gefürchteten “Fortune Hunters”.

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Die Entwickler Zipper Interactive, welche bereits für Mechwarrior 3 verantwortlich zeichneten, haben sich hier am gleichnamigen Rollenspiel von FASA orientiert.

Ihr habt die Wahl zwischen Sofort-Action, einer Kampagne mit 24 Missionen und 3 Multiplayer-Modes für bis zu 16 Spieler per LAN/MSN-Gaming Zone.

Die Sofort-Action hat hierbei ihren ganz eigenen Reiz, der Hobby-Richthofen kann sich dort seine Missionen bequem per Pull-Down Menü selbst konfigurieren.

Der Kampagnen-Modus beginnt mit einer Rendersequenz ganz im Stil alter Hollywood Movies. Die nun folgende Einsatzbesprechung gibt kurz die Einsatzziele bekannt, interessanter dabei sind aber die Unterhaltungen unter den Mitgliedern der Staffel. Hier gibts so manchen schrägen Kommentar zu hören, der selbst das Briefing interessant macht.

Kurze In-Game Sequenzen leiten die Missionen ein. Gestartet wird dann direkt in der Luft. Es sind verschiedenste Missionen, vom einfachen bergen eines Schatzes bis zum Personenschutz inklusive Dog-Fight mit der Konkurrenz, zu bewältigen. Zudem warten haarsträubende Flugmanöver, Angriffe auf Zeppeline und adrenalinhaltige Zweikämpfe mit dem Indiana Jones der Lüfte.

Jeder geschaffte Einsatz macht sich positiv auf dem Konto bemerkbar. Von dem ergatterten Geld läßt sich das eigene Flugzeug bequem aufrüsten. Hier sind die skurrilsten Variationen in der Geschichte der Aeronautik möglich, die Grenze liegt nur bei der maximalen Zuladung. Wer richtig viel Geld über hat, kann sich auch ein komplett neues Flugzeug zulegen.

Nach einer Mission kommt dann die Auswertung: Wurden alle Feinde vernichtet und möglichst auch die Sekundärziele erfüllt ?

Nur wer in der Luft überaus konsequent war, wird auch von der Presse besonders erwähnt. Von den Presseberichten hängt im wesentlichen der Respekt der Konkurrenz vor Euch ab. Wer eine nette Schlagzeile kassiert, darf sie auch als Windows-Desktop exportieren.

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