Tag Drei: Schnelles Schach am dritten Tag PDF Drucken E-Mail

Schnelles Schach am dritten Tag

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Das erste Schwergewichtsduell entschied heute Jugendweltmeister Arik Braun (Bild links) gegen Daniel Fridman mit den weißen Steinen für sich. Dabei hatte Fridman durchaus Grund, zufrieden ins Spiel zu gehen. Am zweiten Tag sprachen ihm die Zuschauer den Schönheitspreis für die beste Partie verdient zu. Nach nur 20 Zügen war der Spuk aber schon vorbei. Nach dem kämpferischen 8...Dd5 geriet Fridman sehr schnell in die Bredouillie. Bis zu 13....Da5 war die Abwicklung vermutlich erzwungen, aber gerade dort war vermutlich 13...Ld7 genauer. Stark ausgekontert vom JOM-Spieler! Und nicht nur der Sieg, sondern auch die alleinige Tabellenführung ist die Belohnung.

 

Rainer Buhmann setzte seinem Spiel von gestern noch eins obenauf. Nach einem fürchterlichen Aussetzer von Clif Wichmann (12...0-0) endete die Partie nach nur 14 Zügen! Zwar hätte sich Wichmann durchaus noch eine Weile verteidigen können (14...g6 15.Df3 Lxd4 (16.Dxa8 scheitert an Lb7 17.Dxa7 Ta8) aber 16. Lf4! (e5 17.Lh6 e4 18. Lxe4) ist stark genug. Aber unglaublich: Noch einer war genauso schnell! Sebastian Siebrecht (Bild rechts) gewann mit seinem 14. schwarzen Zug die Partie. Und ja, es gab noch einen Zehnzüger heute - doch das war letztendlich der Verdienst von Ralph Alt, der nach dem Druck auf den Knopf zur Auslosung gestern abend den Rechner die Partie Groß gegen Oberhofer ausdrucken ließ. Vereinskollegen, die - naja - sagen wir mal: Die Variante ganz gut kennen.dem2009_3_SebastianSiebrecht

In einem ausgeglichenen Endspiel warf Meier einen einschätzenden Blick auf die Partie Khenkin gegen Hausrath und bot nach einem weiteren Zug dem starken Arno Zude Remis an. Gut zwei Stunden später, nach der Zeitkontrolle prüfte Igor Khenkin über zwanzig Minuten lang seine Stellung gegen Daniel Hausrath. Er schüttelte den Kopf, wägte ab, suchte den Sieg. Doch trotz eines Mehrbauern, gegen die Schachgebote des schwarzen Springers gab es keine vernünftige Gegenwehr. Die Partie an Brett zwei endet Unentschieden. Khenkin und Hausrath bleiben wie auch Meier, Zude und den heutigen Siegern Buhmann, Prusikin und Bischoff nur Plätze im Verfolgerfeld.

Aus saarländischer Sicht können Frank Mayer (Illingen) und Herbert Bastian (Saarbrücken) zufrieden sein. Mayer findet seinen ersten Sieg. Bastian erkämpft seinen zweiten Zähler gegen den NRW - Nachwuchsstar Patrick Zelbel. Reinhold Müller (SV Saarbrücken) erzielt ein Remis gegen den starken Till Wippermann und bleibt mit 1.5/3 Punkten weiter im Mittelfeld.

 
 
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