| Tag Zwei: Das Imperium schlägt zurück |
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Das Imperium schlägt zurück![]() Daniel Fridman bewies seine Klasse in einem Sizilianer mit 2.c3. mit einem astreinen Turnmopfer (16.Txc6! bxc6 17. Sa7!!) und ist weiter auf Kurs, nachdem Raoul Strohhäker nach gewagter langer Rochade den Druck auf d4 aufrecht zu erhalten versuchte. Damit war die Partie schnell gelaufen, aber noch schneller war Sebastian Siebrecht, der in einem als Damengambit begonnenen symmetrischen Engländer den Bremer Oliver Zierke in nur 3 Stunden 10 Minuten besiegte. Offensichtlich setzte die Niederlage gestern solch energische Kräfte frei, dass Siebrecht kaum Bedenkzeit investierte. Die Partie kippte endgültig nach einem Bauerneinsteller Zierkes. Die Nationalspieler Baramidze und Buhmann demonstrierten anschließend, dass die ihre Ausrutscher von gestern auch als solche verstanden wissen wollen. ![]() Letzterer vor allem durch seine hinreichend guten Kenntnisse im angenommenen Damengambit (5...dxc4 6.e4 b5). Nach 16...b4 17.Sb5 0-0-0! spielte Schwarz seine ganze Klasse aus. Baramidze scheint seine Rechenstärke aus den tollen Partien der Schacholympiade zurückgewonnen zu haben. Die Kombination beginnend mit 17.b4 ist äußerst sehenswert und lässt Julian Jorczik in der Folge keine Chance, seine Figuren halbwegs ansprechend zu koordinieren. Georg Meier gewinnt in einem staubtrockenen Endspiel durch einen schnellen Freibauer. Den Jungmannschafts-Grand mit Vieren komplettiert Arik Braun (Bild rechts), der seinen Gegner Erik Zude bezwang, dies allerdings nach wechselhaftem Verlauf. Braun stand bereits sehr gut und gab den Vorteil wieder her, zum Schluss folgte ein übersehenes Matt. Dem Dresdner Cliff Wichmann (Bild links) gelang heute ein Remis gegen Klaus Bischoff. KJL. |





Dem Dresdner Cliff Wichmann (Bild links) gelang heute ein Remis gegen Klaus Bischoff. KJL.








